Gott genießen





Burn-Out bekämpfen





Die Liebe Gottes





Sich bei Gott ausruhen





Geistige Erfrischung





Zufriedenheit in Gott





Entdecken, dass Gott Liebe ist





Dienst

Jeder, der sich ein bisschen der himmlischen Liebe würdig fühlt, hatte nicht mehr als einen übernatürlichen Zusammenstoß mit dem majestätischen und heiligen Herrn des Himmels und der Erde. Jedoch sollte unsere Unwürdigkeit lediglich bewirken, Gottes Liebe noch mehr zu genießen als jemals zuvor statt uns in selbsthassende oder verzweifelte Aktionen schlittern zu lassen.

Manchmal enthält der Himmel uns Möglichkeiten für christliche Tätigkeiten vor, sodass wir lernen, dass es nicht unsere Arbeit oder unser Fleiß oder unsere Nutzbarkeit ist, welche uns für Gott wertvoll machen. Würde sich Deine Liebe zu Deinem Kind verringern, wenn es krank ist und seine Arbeiten nicht mehr verrichten kann? Also glaube nicht, dass dieser Funken an menschlicher Liebe die Liebe des Allmächtigen übertrifft.

Würdest Du versuchen, einen Jumbojet anzutauchen, um das Flugzeug zu helfen über den Atlantik zu fliegen? Das wäre weiser als mit Deinen kleinen Leistungen zu versuchen, Christus zu helfen Deine Erlösung abzusichern oder die unendliche Kluft zwischen dem, der Du bist und was eine Person sein müsste, um sich Gottes Lächeln zu verdienen, zu überbrücken. Jeder der dumm genug ist es weiter zu versuchen, wird am Rollfeld zurückgelassen, wenn die Abflugzeit angekommen ist. Aus Liebe wird der Herr uns im christlichen Dienst nicht sehr weit treiben, bis dieses Problem ausgeräumt ist (Römer 3:19-24; 9:30-33; Galater 3:1-14; Philipper 3:3-10).

Oft verstehen wir den „Erlösung“ – Teil ziemlich gut, trotzdem glauben wir immer noch, dass wir uns Gottes Lächeln verdienen müssen, indem wir ihm dienen. Es ist schwer zu glauben, dass der König der Herrlichkeit unsere Freundschaft pflegt. Aber wir drücken das weiter hinunter, mit dem Gedanken, der nahe an der Oberfläche unseres Bewusstseins herumtanzt: „Der Herr hat mich gerettet aufgrund der Dinge, die ich für ihn tun kann.“

Die falsche Vorstellung, dass der Dienst an Gott seine Anerkennung kaufen kann, möge vielleicht unsere Motivation steigern, aber der Himmel wird das nicht ausbeuten. Nichts ist Gott wichtiger, als unser geistiges Wohlbefinden.

Sie haben gerade die Wäsche ins Haus gebracht, als ein Klopfen an der Tür zu hören war. „Oh nein! Das Haus ist ein Durcheinander! Und schau mich nur an . . . !“, schrie Martha auf.

„Ich mach auf“, sagte Maria. Sie öffnete die Tür und ihr Herzschlag setzte für einen Moment aus. Da stand Jesus und all seine Jünger.

„Kommt rein!“ kam es aufgeregt aus ihr heraus. „Martha! Es ist Jesus!“

Martha war panisch. Wie wird sie allen Essen zubereiten? Wenn sie nur vorher gewarnt worden wäre. Sie wollte ja alles so nett für Jesus hergerichtet haben. „Wo ist Maria? Sie braucht ewig!“

Sie rannte nach nebenan, um sich etwas Essen zu besorgen. Noch immer keine Maria zu sehen. Sie heizte den Ofen an und holte die Teller heraus. Noch immer keine Maria in Sicht. Sie guckte hinaus und da war Maria zu Jesus Füßen sitzend ohne jegliche Sorgen in dieser Welt! Martha explodierte. Trotzdem war es Maria, die der Retter verteidigte.

Ich stelle Marthas Liebe nicht infrage, aber ihre Schwester war wahrnehmender. Maria hat erkannt, dass Jesus’ Sehnsucht nicht hauptsächlich das Bedientwerden gewesen war. Er ersehnte sich Intimität. Kuchen könnten niemals so gut schmecken, dass Jesus diese für würdig hält, sich Marias Gegenwart zu entziehen.

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Sich in der Liebe Jesus’ zu sonnen scheint maßlos zu sein. Wir fühlen uns verpflichtet, uns aus seiner Umarmung zu lösen und uns selbst anzutreiben, Besorgungen für ihn zu machen. Im Salon mit dem König zu sitzen scheint für hoch passende Personen anmaßend zu sein, aber nicht für diese Art von Leuten, für die wir uns selbst halten. Sich in der Küche abzuplagen scheint angemessener zu sein.

Gott jedoch ist ein Geber und nicht ein Nehmer. Wenn der Herr der Heere Sklaven wollte, könnte er die gesamte Menschheit zwingen, ihm zu dienen. Er sehnt sich nach Liebe, nicht nach Arbeit. Eine Stunde, die in der Gegenwart des Königs verbracht wird, bedeutet ihm mehr als lebenslanger, angstbedingter Dienst. Wenn es ein aufrichtiger Ausdruck der Liebe ist, ist Schweiß wundervoll. Aber Dienst als ein Ausdruck einer ausbeuterischen Denkweise kränkt ihn. Gott sehnt sich, uns von unserer Sichtweise als zweitklassige Bewohner des Himmels abzuheben. Er hat uns zu königlichen Mitgliedern gemacht und er will, dass wir das wissen.

Sei es eine besondere Offenbarung oder eine andere Botschaft, welche er mit uns teilen möchte, manchmal ist der einzige Weg für den Herrn unsere Aufmerksamkeit zu bekommen, alle Möglichkeiten an christlichen Diensten zu blocken. Sonst wären wir zu sehr in einem rauschartigen Zustand, um ihn zu hören. Wir können anderen nur das geben, was wir vorher von oben erhalten haben. In der Gegenwart Gottes zu ruhen, macht uns fähig zu erhalten.

Versperrte Türen sind sehr ärgerlich. Ich schimpfe. Ich tobe. Ich trete die Tür. Aber wenn ich letztendlich klarer sehe, erkenne ich, dass erzwungene Pausen eine wertvolle Erscheinungsform der Liebe Gottes sind. Wie ich Gott dafür danke, dass er mich die Tür nicht hat eintreten lassen. Vor welchen Tragödien er uns bewahrt! Der Vater ruft „Auszeit“ und mir wird die Möglichkeit gegeben mit dem Herrn der Schöpfung zu kommunizieren und zu erhalten, was auch immer ich brauche.

Wir blicken jedoch auf den Tag, wenn der Retter nicht mehr auf einen Zwang oder Druck zurückzugreifen braucht, bevor wir tun, wie es in der Schrift heißt: „Kommt ... und ruht ein wenig aus“ (Markusus 6:31). Wir nähern uns der Promotion, sobald wir gelernt haben täglich vor Jesus‘ Füßen zu sitzen.

Dem christlichen Dienst wird die Ehre einer Aufgabe erteilt, die Gott selbst würdig ist. Es ist Gott, der uns einen Gefallen tut, nicht anders herum.

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